
CORONA e.V. möchte für sein Projekt „Erhaltung und Belebung der Kirchenburg Trappold(Apold) in Rumänien 1000 EUR von der ING-DiBa gewinnen. Sie müssen nichts Weiteres tun als 3 ihrer Stimmen dem CORONA e.V. zu geben.
Der CORONA e.V. Berlin, der sich seit 8 Jahren für den Erhalt der Kirchenburg Trappold (Apold) engagiert, braucht dringend das Geld, um die laufende Denkmalpflege-Kosten zu tragen, Restaurierungs- und Nutzungskonzepte zu beschreiben und Bildungs- und Kulturveranstaltungen durchzuführen.
Die ING-DiBa fördert das Engagement für Vereine und bietet vom 4.10. bis 15.11.2011 eine Aktion: Jeder gemeinnützige Verein hat die Chance, 1.000 Euro zu gewinnen.
Was Sie tun müssen, um uns zu unterstützen: Besuchen Sie
https://verein.ing-diba.de/kultur/10319/corona-ev-berlin-verein-zur-foerderung-lokaler-initiativen-ev
und geben Sie ihre 3 Stimmen uns – dreimal Emailadresse eingeben und Bestätigungslink aktivieren
Bitte schicken Sie diese Email weiter – an Freunde, Bekannte, Interessierte – jede Stimme zählt!
Hochachtungsvoll
Sebastian Bethge
Projektkoordinator

Während des Eu-Bauprojektes muss das mobile Kulturgut geschützt werden. Zu diesem gehören u.a. der Altar, die Orgel, die Kanzelhaube, die Empore und das Kirchengestühl.
Als erster Schritt ist die Erfassung und Dokumentation der einzelnen Objekte vorgesehen. Im September 2011 wurden mit Hilfe von RestauratorIn Christian Lindhorst und Elisabeth Binder Lösungsansätze der sicheren Bergung des Kirchengestühls erarbeitet. Einige kunsthistorische Objekte (z.B. bemalte Fussboden-Dielen) wurden im Bestand dokumentiert. Zusätzlich half ein Student der Fachschule für Restaurierung Hermannstadt. Er übernahm eine Bestandserfassung des Altars und der Kanzelhaube (Pläne, Zeichnungen).
Im Fruchthaus, dass bewußt als erstes Gebäude fertiggestellt worden ist, soll ein temporäres Depot eingerichtet werden. Das BK Schäßburg (Holzfußboden) und der CORONA e.V. (Betreuung) haben hierfür finanzielle Mittel freigegeben. Das Teutsch-Haus (Dank an Wolfram Theilemann) aus Hermannstadt hat über das Landeskonsistorium Regale gespendet und unterstützt allgemein die Arbeit dafür vor Ort.
Die ausführende Baufirma ist grundsätzlich dazu verpflichtet, während der Bauarbeiten den Schutz des mobilen Kulturgutes zu gewährleisten. Aber es besteht hier erhöhter Beratungsbedarf im Umgang mit historischen Objekten, allen voran die Orgel (dazu später mehr).
Um das Depot noch vor dem Winter einrichten zu können, benötigen wir Spenden für z.B. Glasscheiben, Maschendraht, Sicherheitsmaßnahmen, elektrische Installation, kleine Hilfsmittel und Werkzeuge. Weitere Infos auf dem Faltblatt - CORONA e.V.

Der Weiße Turm steht im Südosten der Inneren Ringmauer und ist neben der Kirche und dem Haferturm eines der ältesten Gebäude der Kirchenburg. Das Erdgeschoß war mit einem Kreuzgewölbe überspannt und diente wohl als erstes vorreformatorisches Priesterhaus. Im 17. Jh. wurde es zwei Mal umgebaut, erhöht und mit einem Wehrgang erweitert. Der Wehrgang ist vermutlich Anfang des 19.Jh. abgetragen worden. Lange Zeit diente der Weiße Turm als Speckturm.
Mehrere Bauetappen führten dazu, dass das Mauerwerk keinen kraftschlüssigen Verband mehr bildet und daher besonders auf der Westfassade starke Rißbildung und Verformungen aufweist. Im Süden liegt das Fundament durch Verwitterung offen. Im Erdgeschoss hat aufsteigende Feuchtigkeit das Mauerwerk beschädigt. Das Dach wurde bereits 2005 durch den CORONA e.V. notgesichert. Es weist aber Schäden am Dachstuhl auf. Die historisch wertvolle Schwalbenschwanzziegel-Deckung ist zu ca. 60% zerstört.
Im Zuge der Sanierung soll der Mauerwerksverband (durch Verzahnung mit Natur- oder Ziegelstein und Kalkmörtel) wieder hergestellt und die Fassade repariert werden (Frühjahr 2012). In diesem Jahr, soll noch die statische Sicherung durch Zuganker durchgeführt und das Dach in Stand gesetzt werden.